Wie wollen wir leben?
Wir können das Wort ergreifen.
Manchmal zieht die Zeit so an einem vorbei. Mit den guten und den schlechten Nachrichten, aus aller Welt, aus der Politik, aus der nächsten Nähe. Immer mal wieder macht man einen Kommentar, fiebert mit, trauert mit, freut sich mit, wundert sich und ärgert sich. Vor allen Dingen, wenn es um Familienpolitik geht denkt man manchmal, warum fragen die- in diesem Fall die Politiker- nicht uns. Ich nehme mal an, dass dafür zu wenig Zeit ist…und es gibt eine andere Möglichkeit: wir sagen es ihnen.
Bei ' die Gesellschafter' können wir unsere Vorstellung von einer Gesellschaft, in der wir gerne leben wollen schildern, und uns mit anderen Menschen über deren Vorstellung austauschen. Mittlerweile haben fast 6000 Menschen ihre Vorstellung geschildert, über 200 davon zum Thema Familienpolitik.
Die netmoms schreiben einen offenen Brief an Bischof Mixa und rufen alle Eltern dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen. In dem Brief an den Bischof heißt es:
"…Die Würde der Frau wird […] verletzt, wenn sie über ihr Lebens- und Kindererziehungmodell nicht frei entscheiden kann bzw. wenn ihr die Entscheidungskompetenz hierüber abgesprochen wird…"
Der Brief soll so viele Unterschriften wie möglich tragen und seinem Empfänger persönlich überreicht werden.
Das Familiennetzwerk hat die Kampagne 'Familie sind WIR' gestartet und setzt sich dafür ein, dass die Institution Familie die volle Anerkennung und Berücksichtigung in der Politik erhält, die ihr zusteht. Teil der Kampagne ist u.a. ein Brief an Frau Dr. Merkel, eine Unterschriftenaktion und eine Leserbriefwelle an alle auschlaggebenden Adressaten in Politik und Presse.
Ja, wie soll eigentlich die Gesellschaft aussehen, in der ich leben möchte, was ist für meine Kinder am besten?
Wer es schon weiß: Mitmachen.


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